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Lebenslauf: Welche Informationen Sie weglassen dürfen

Lebenslauf: Welche Informationen Sie weglassen dürfen

Zwei Seiten - mehr Platz darf und braucht die Darstellung Ihres Werdegangs nicht in Anspruch nehmen, denn: Längst nicht jede Information verdient es, im Lebenslauf genannt zu werden. Gerade Fach- und Führungskräfte, die bereits über mehrere Jahre Berufserfahrung verfügen, können mit den folgenden Tipps Platz für die wirklich relevanten Informationen sparen.

Welche Rubriken bei einem Lebenslauf einer Online-Bewerbung im Einzelnen kurz gehalten werden:

Schulische & akademische Ausbildung
Nennen Sie lediglich Ihren höchsten Bildungsabschluss. Der Personaler interessiert sich weder für Ihren Grundschulaufenthalt, noch für den Schulwechsel nach der 10. Klasse, es sei denn, Sie bewerben sich um einen Ausbildungsplatz. Auch die Abiturnote spielt bei erfahrenen Fach- und Führungskräften keine Rolle. Bei Angaben zur akademischen Laufbahn reicht es, sich auf den Namen der Universität, das studierte Fach, den Grad Ihres Abschlusses sowie die Abschlussnote zu beschränken.

Persönliche Daten
Spätestens seitdem das AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) Arbeitgebern verbietet, anhand von Kriterien wie Staatsangehörigkeit, Beruf der Eltern oder Anzahl der Geschwister zu selektieren, sind solche Angaben im Lebenslauf vollkommen überholt.
Informationen über Parteizugehörigkeiten oder zu Ihrer Konfession sind nur dann sinnvoll, wenn Sie sich in entsprechenden Bereichen bewerben.

Praktika
Als erfahrene Fach- und Führungskraft haben Sie in der Regel ausreichend Praxiserfahrung im Job gesammelt, so dass ein viele Jahre zurückliegendes Praktikum kein Einstellungsargument mehr liefert. Praktika machen nur dann Sinn, wenn sie dazu dienen, eine Lücke im Lebenslauf zu überbrücken. In diesem Fall müssen Praktika in jedem Fall genannt werden, allerdings brauchen Sie sie, anders als bei Festanstellungen, nicht durch Bullet Points zu erläutern.

Hobbys

Verzichten Sie auf Angaben zu Hobbys, insofern diese nicht in Bezug zu den im Job zu erwartenden Anforderungen stehen. Denn: Welchen Sinn macht es, den Personalentscheider über triviale Freizeitbeschäftigungen wie "Lesen" oder "Reisen" in Kenntnis zu setzen? Beim Thema Hobby sammeln Sie in der Bewerbungsphase nur dann Pluspunkte, wenn es sich positiv auf Ihre Leistungen im Job auswirken könnte. Beispiel: Sie bewerben sich im Bereich Online-Marketing und schreiben ein privates Blog, mit dem Sie Erfahrungen sammeln, die Sie im Job nutzen können. Benennen Sie in diesem Fall die Rubrik "Berufsbezogene Interessen", da Sie so einen Schwerpunkt setzen und sich als interessierter Kandidat profilieren.

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